Lesung mit Ibrahim Aslandur: „Schöpfungsgeschichte – Einblicke aus Koran und Wissenschaft“

Woher kommen wir und was macht uns aus?
Überzeugt von der Notwendigkeit einer ganzheitlichen Lesart des Korans, widmet sich der Theologe Ibrahim Aslandur in diesem Buch dem koranischen Menschenbild und setzt dieses in Zusammenhang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Kosmologie, Anthropologie und Biologie. »Schöpfungsgeschichte – Einblicke aus Koran und Wissenschaft« ist nicht nur eine kompakte Zusammenfassung des islamischen Menschenbildes, sondern auch gleichzeitig ein Appell veraltete Paradigmen abzuwerfen und sich erneut mit den wesentlichen Grundfragen des Lebens zu beschäftigen.
Nach der Autorenlesung gibt es auch Raum für eine Diskussion und Fragen an den Autor selbst.

Wann: 23.08.2019
Uhrzeit: 19:00 – 21:00 Uhr
Wo: Haus der Begegnung – Bruchköbler Landstr. 41a in 63452 Hanau

Informationsveranstaltung – Projektvorstellung: Haus der Begegnungen

Am 17.März 2019 fand unsere Infoveranstaltung im zukünftigen „Haus der Begegnung“ in Hanau statt. Vielen Dank allen Teilnehmern.

Wir freuen uns über den breiten Zuspruch und eure Unterstützung.

Teilnahme am ersten Bundeskongress der Räte der Religionen

Am 16. und 17. September 2018 trafen sich in Frankfurt am Main erstmals Mitglieder interreligiöser Dialoginitiativen aus ganz Deutschland.

29 Städte waren beim ersten Bundeskongress der Räte der Religionen vertreten. Eingeladen hatten die Räte der Religionen aus Hannover und Frankfurt am Main.  Der rund Tisch der Religionen Hanau wurde von Jaoid Darsane vom Islamischen Informations- und Begegnungszentrum e.V. und Hr. Dr. phil. Ralf Grünke von der Kirchgemeinde Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage vertreten.

Der erste Bundeskongress diente in erster Linie dem gegenseitigen Kennenlernen. Beim Abendempfang trat der interreligiöse Chor Frankfurt auf. Bürgermeister Uwe Becker (CDU) hielt das Grußwort für die Stadt Frankfurt, deren Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) die Schirmherrschaft übernommen hatte.

Hauptredner am zweiten Tag des Kongresses war der Paderborner Theologe Professor von Stosch. Darüber hinaus widmeten sich Arbeitsgruppen aktuellen Themen des kommunalen und regionalen interreligiösen Dialogs.

Räte und Runde Tische der Religionen bemühen sich darum, möglichst viele religiöse und weltanschauliche Gemeinschaften dauerhaft ins Gespräch zu bringen. Zu Ihren Tätigkeitsschwerpunkten gehören die Organisation interreligiöser Veranstaltungen, die Bildungsarbeit, Stellungnahmen zu gesellschaftlichen und politischen Themen, die Organisation von Friedensgebeten und vieles andere mehr. Oft fungieren Räte der Religionen auch als Türöffner für kleine Gemeinschaften und vermitteln bei Konflikten.

Der Erste Bundeskongress der Räte der Religionen fand mit freundlicher Förderung der Evangelischen Kirche in Deutschland und des interreligiösen Projekts „Weißt Du wer ich bin“ statt.

Der zweite Bundeskongress der Räte der Religionen findet im September 2019 in Hannover statt.

Teilnahme am Wettbewerb – Aktiv für Demokratie und Toleranz

Der Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ wird jedes Jahr vom Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt ausgeschrieben.

Damit unterstützt das von der Bundesregierung gegründete BfDT zivilgesellschaftliche Aktivitäten im Bereich der praktischen Demokratie- und Toleranzförderung.

Mit dem Projekt: „Ein Teil der Gesellschaft“ hat sich das Islamische Informations- und Begegnungszentrum für den Wettbewerb eingetragen.

Mit unserem Projekt wollen wir das gesellschaftliche Bewusstsein fördern, wodurch die Jugendlichen lernen die Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

Durch Präventionsarbeit und aktive Lern- und Aufklärungsprozesse, vermeidet man extremistische Denkweisen und parallel gesellschaftliche Entwicklungen.

Das Angebot öffnet den Weg für eine bessere Zukunft um gemeinschaftlich Miteinander und füreinander zu leben.

Das Ergebnis der Auswertung wird bis Anfang Dezember bekannt gegeben

 

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Teilnahme an der Verfassungs- und Strukturreform in der Vertreterversammlung des ZMD

 

ZMD beschloss einstimmig Verfassungs- und Strukturreform – Stärkung als Religionsgemeinschaft* Berlin – (13.03.2016) beschloss der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) in Berlin in seiner Vertreterversammlung, das höchste Organ des Verbandes, einstimmig eine umfangreiche Strukturreform, maßgebende Satzungsänderungen und die Installierung weiterer wichtige Organe, wie die Umwandlung des derzeitigen Gutachterrates in einen Gelehrtenrat und die Gründung eines Aufsichtsrats. Die Reformen waren notwendig geworden, um einerseits bei den laufenden Anerkennungsverfahren in den Bundesländern den religionsverfassungsrechtlichen Vorgaben des Grundgesetzes zu entsprechen, die bestehenden Landesverbände als Religionsgemeinschaften formal zu stärken, die vielen Neumitglieder der letzten Jahre in demokratischen Strukturen einzubinden und die Basis, also die Gemeinden, nun direkter in den Willens – und Entscheidungsprozess der Religionsgemeinschaften einzubinden. Zentralratsvorsitzender Vorsitzender Aiman Mazyek zeigte sich am Ende der Sitzungen erleichtert „Ich bin sehr froh und dankbar, dass wir mit Gottes Hilfe und den Einsatz unserer Mitglieder diese für den ZMD dringend notwendige Verfassungsreform umgesetzt haben. Damit haben wir entscheidende Weichen für die Zukunft geschaffen. Uns war es auch sehr wichtig, dass wir alle dabei mitnehmen und deshalb bin ich besonders glücklich, dass die Abstimmung einstimmig verlief“. Der Prozess unter Beteiligung aller Mitglieder, viele Sachverständiger und Experten dauerte etwa zwei Jahre lang. Er hat unter anderem auch die überfälligen Vorstandswahlen verschoben, die nun zeitnah stattfinden werden. Die Satzung ist unter www.zentralrat.de abrufbar.

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Teilnahme an der Flüchtlingskonferenz des ZMD in Darmstadt.

(30.01.2016) Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) lud zur ersten Flüchtlingskonferenz nach Darmstadt ein. Etwa 70 Moscheevorstände, Multiplikatoren und Flüchtlingshelfer aus den ZMD-Gemeinden wurden von dem Vorsitzenden Aiman A. Mazyek herzlich begrüßt. Unter Anderem gab es einleitende Worte von Frau Katrin Klüber, Leiterin Stabsstelle Beauftragter für das Ehrenamt, Herrn Christel Fleischmann dem ersten Beigeordneten des Landkreises Darmstadt Dieburg und Frau Halima Gutale der Flüchtlingsbeauftragten der Stadt Pfungstadt. Mazyek lobte in seiner Ansprache zum einen die Bundesrepublik dafür, dass nun endlich auch die muslimische Gemeinde als Integrationslotsen bei der Flüchtlingsarbeit wahrgenommen wird und dazu erste Förderungen laufen. Andererseits kritisierte der ZMD-Vorsitzende die in dem Asylpacket II Verordnung zur Erschwernis des Familiennachwuchses und nicht ausrechenden Sicherheitsmaßnahmen insbesondere für Kinder und Mütter in den Flüchtlingsunterkünften. Im weiteren Verlauf wurde die bisherige Flüchtlingsarbeit des Zentralrates durch Ihlam El Morabiti, ZMD-Projektleitung „Islamische Wohlfahrt“ vorgestellt. Neben ehrenamtlichen Tätigkeiten in Form von Integrationslotsen (Alltagsbegleitung, Übersetzungen, Behördengänge etc.) bietet der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) e.V. auch Professionalisierungsmöglichkeiten in Form von Schulungen und Informationenveranstaltungen für Gemeinden und Multiplikatoren an. Auch die Errichtung eines Trauma Zentrum mit einer Unterkunft für UMF (unbegleitete minderjährige Flüchtlinge) ist in Planung. Zudem wurde er Flüchtlings-Guide des ZMD vorgestellt, der bald in großer Auflage an die Flüchtlinge und Integrationslotsen ausgegeben wird.   Geleitet wurde die Flüchtlingskonferenz durch den ZMD Flüchtlingsbeauftragten Dr. Erko Ernes Kalac, der selbst einst Flüchtling war und seine Biographie kurz vorstellte und zusammen mit Ihlam El Morabiti den Kongress moderierte. Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag im Nachmittagsbereich in der Finanzierung und Professionalisierung der Flüchtlingsarbeit in den muslimischen Gemeinden. Bedauerlicherweise sind die Gemeinden bisher an ihre räumlichen, zeitlichen und fachlichen Grenzen gestoßen. In diesem Zusammenhang wurden ganz unterschiedliche Möglichkeiten der Finanzierung und Professionalisierung (wie z.B. Patenschaftsprogramm, Bundesfreiwilligendienst, kommunale Finanzierungsmöglichkeiten) aufgezeigt. Die Beteiligten hatten so die Möglichkeit ihre bisherigen Herausforderungen kundzugeben und unter Anderem gemeinsam mit Hamza Wördemann als Experten aus der islamischen Wohlfahrt die Flüchtlingsarbeit zu professionalisieren. „Integration durch Sport“ ist eine weitere Devise des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD) e.V. und durch eine Aufführung einer besonderen Form der Kampfkunst von einem syrischen Flüchtling namens Wael Schaib, hatten die Gäste eine bildliche Vorstellung darüber. Auch die menschenunwürdige Situation in den Flüchtlingsunterkünften wäre für die Zukunft zu verbessern. Rechtanwältin Nahla Osman weilte der Konferenz bei und stand den Beteiligten mit Rat und Tat zu Seite. Sie fokussierte die juristische Sachlage der Flüchtlingsarbeit und ihre Grenzen. Für die Zukunft einigte man sich auf weitere Schulungs- und Qualifizierungsangebote, um den Flüchtlingsstrom als gesamtgesellschaftliche Erprobungsphase langfristig betrachtet meistern zu können. Zum Schluss wurde das neue Kompetenzzentrum Flüchtlingsarbeit beim ZMD vorgestellt, bei dem weitgehende Fragen zu den Förderprogrammen und -möglichkeiten gestellt werden können.

 

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